Johs. Oldenburg – unsere Unternehmensgeschichte

01.01.1985 Der alte Familienbetrieb Johs. Oldenburg Nachflg. in Wyk auf Föhr wird in zweiten Generation von dem Schwiegersohn Helmut Franke und seiner Frau Jenny geführt. Der Betrieb war am Wyker Hafen angesiedelt, mit seinen Baggern und Kränen,. Mit einem 4 Kippfahrzeugen umfassenden Fuhrpark und einer kleinen Betriebswerkstatt, denn fast alle Reparaturen wurde selbst erledigt und als Umschlagbetrieb waren Reparaturen fast an der Tagesordnung. Helmut Franke war ein beliebter und sozialer Chef, der selbst immer mitgearbeitet hat und als wirklich ehrenhafter Unternehmer wert auf langfristige und verlässliche Kundenbeziehungen legte.

Für die Filiale der Firma C.G. Christiansen aus Husum-Mildstedt war die Firma Johs. Oldenburg Nachflg. ein dauerhafter und unverzichtbarer Partner geworden, der, seit C.G. Christiansen im Jahre 1967 diese Filiale eröffnete, verantwortlich für den Umschlag der Massenbaustoffe war, die zu fast 100% per Schiff angelandet wurden um dann auf seine LKWs umgeladen und in die Filiale bzw. zu den Baustellen der C.G. Christiansen-Kunden transportiert wurden.

Diese Arbeiten, wie auch Kieslieferungen, Getreide- und Düngemittel- und Kohletransporte, führte diese Firma für die verschiedensten Unternehmen und Privatkunden auf der Insel durch.

In Borgsum auf Föhr wurde Mitte der 60er Jahre ein Grundstück gepachtet, das zur Ausbeute von Füllboden geeignet war und dann sukzessive abgebaut wurde, bis heute hin.

Ein Nachfolger stand für Jenny und Helmut Franke nicht zur Verfügung, dem sie den seriösen und alteingessenen Familienbetrieb übergeben konnten. Das war denn der Grund, sich frühzeitig davon zu trennen, um den Hobbys, wozu im Besonderen die Kommunalpolitik gehörte, zu widmen und gemeinsame Wünsche zu realisieren, die früher immer warten mussten.

Die Familie Franke wurde sich mit dem Inhaber der Firma C.G. Christiansen, Ove Singelmann, schnell einig, so dass der Übergang zum 01.01.1985 vollzogen wurde. Ove Singelmann entschloss sich, das Unternehmen mit dem sehr guten Ruf unter dem gleichen Namen fortzuführen und übernahm dabei auch alle Mitarbeiter.

Das Geschäft war auf Grund der langen Zusammenarbeit geläufig, wodurch die reibungslose Fortsetzung gewährleistet war. Dieser Betrieb wurde vor Ort von Christfried Jacobs geleitet und langsam weiter ausgebaut.

In Husum-Mildstedt wurde von C.G. Christiansen das kleine Fuhrunternehmen Johs. Dethlefsen mit seinen 3 Fahrzeugen zu fast 100% beschäftigt, um vornehmlich die längeren Touren der Warenbeschaffung zu übernehmen. Johs. Dethlefsen verstarb plötzlich im Dezember 1989 und seine Witwe war nicht in der Lage, die Fortsetzung des Fuhrbetriebs zu gewährleisten, was dann dazu führte, das Ove Singelmann auch dieses Unternehmen mit den langjährig beschäftigten Fahrern übernahm, um es in die junge Johs. Oldenburg GmbH + Co. KG zu integrieren.

Dadurch war nun die zweite Filiale mit Sitz in Husum gegründet.

Der Hauptkunde blieb zunächst die Firma C.G. Christiansen, aber der drohende Wegfall der Frachttarifsicherheit und der teuren Konzessionen für den Güterfernverkehr zwang uns, den Anteil der Leerfrachten dringend zu verringern, denn durch diese Liberalisierung sollte ein erheblicher Wettbewerbsdruck entstehen. So entwickelte sich zusehends aus dem kleinen Fuhrbetrieb eine Spedition, die nun mehr und mehr zusätzliche Kunden gewinnen konnte, um die Auslastung zu optimieren. Das früher absolut regional tätige Unternehmen transportierte nunmehr Baustoffe, Verkehrsicherheitseinrichtungen und andere Ladungen durch Deutschland und zunehmend auch ins europäische Ausland.

20.02.1991: Der auf Föhr ansässige Containerdienst Martin Meister nahm zu uns Kontakt auf, weil er für sich allein wirtschaftlich wenig Zukunftschancen sah und da gleichzeitig der Filialleiter Christfried Jacobs einen Berufswechsel vornehmen wollte, passte diese Überlegung absolut in unsere Planungen, was zur Folge hatte, dass Martin Meister neuer Filialleiter wurde und sein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern in die Johs. Oldenburg GmbH + Co. KG integriert wurde.

Auf Föhr wurde das Angebot erweitert und intensiv in den Maschinen- und Fuhrpark investiert. Mit den Spar-Containern haben wir auf der Insel eine Marktlücke geschlossen. Die kleinen Multicars mit den Mini-Containern flitzen auf Insel wie Ameisen umher und erreichten jede kleine Baustelle, jeden Hinterhof und jedes kleines Feriengrundstück.

1997 löste Horst Feller, der seit 1991 in der Filiale Wyk als Fahrer und stellv. Filialleiter tätig war, Martin Meister ab. Mit neuem und kreativen Elan brachte Horst Feller seine Filiale weiter voran und verschaffte ihr auf der Insel die absolute Marktführerschaft. Während das Büro in den Räumen der Firma C.G. Christiansen untergebracht war, pachteten wir nun 1996 auf dem Nachbargrundstück von C.G. Christiansen eine neue Halle mit eigener Werkstatt, einem LKW-Waschplatz, einer Umschlagsgrube und den nötigen Sozialräumen. Später wurde nach einem Umbau auch das Büro mit in die Halle verlagert, wodurch eine deutliche Verselbständigung der Filiale erfolgte.

In Mildstedt wurde der Fuhrpark von der Expeditionsleitung der Firma C.G. Christiansen mit verwaltet, bis wir 2002 den ehemalige Fahrer von C.G. Christiansen Holger Rehse als Leiter der Mildstedter Filiale für uns gewinnen konnten. Holger Rehse, der sein Büro bis heute in den Räumlichkeiten der Firma C.G. Christiansen hat, baute den Speditionsbetrieb sehr professionell aus. Durch seine persönliche und verbindliche Art gelang es ihm schnell, neue dauerhafte Großkunden zu gewinnen. Der Fuhrpark wurde nicht nur ausgebaut, sondern es wurden für diese speziellen Kunden auch immer speziellere Fahrzeuge eingesetzt. Damit wuchs auch der Personalstamm von Jahr zu Jahr.

Das Nachbargrundstück von C.G. Christiansen in Mildstedt der Firma Harsco stand zum Verkauf an und nach langen Verhandlungen gelang es uns dann, die Immobilie zum 01.07.2007 zu übernehmen. Der große Hallenkomplex wurde wie auch der Bürobau langfristig verpachtet, zum Teil an Kunden, wodurch die vertrauensvolle Zusammenarbeit deutlich intensiviert werden konnte.